Aktuelle Spontantour

Wann: Freitag, 21. Juli um 10.00 Uhr
Abfahrtsort: Olching S-Bahnhof
Länge: Ca. 65 km, Stufe 3
Weitere Informationen siehe Spontantouren

Der Sommer ist da => unser Sommerprogramm 2017 auch

Servus zusammen,
der ADFC ist der größte Anbieter geführter Radtouren weltweit!
Im Jahr 2016 führten 2.300 ADFC-Radtourenleiter von 185 ADFC-Gruppen über 130.000 Menschen auf 11.000 Radtouren. Auf allen Touren zusammen wurden 6.700.000 Kilometer gefahren = 167 Mal um die Erde.
Unser Beitrag dazu im ADFC Kreisverband Fürstenfeldbruck diesen Sommer: Die Touren im neuen Sommerprogramm. <<< Schaut doch mal rein!

Nicht-Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen! > Vorteil für ADFC-Mitglieder: ALLE TAGESTOUREN KOSTENLOS
Alles rund um Radtouren: Tipps, Teilnahmebedingungen, Tourenvorschläge, Grüne Routen, Landkreisrouten sowie weitere Radtouren anderer Kreisverbände findet ihr hier.

Radl Test

Wer bei uns mitfahren will, der muss unbedingt folgenden Test bestehen >>> Test
Wer ihn nicht besteht, kann auch den Tourenleiter mit einem Getränk bestechen.

Die Sieger der ADFC-Radlrallye in Germering am 16. Juli

Das Siegerteam der ADFC-Radl-Rallye am Sonntag, 16.7.17, beim Stadtfest Germering.
Links Valentin Herrmann, rechts Tristan Kundrat.
Im Hintergrund das ADFC-Verkehrsquiz für Radfahrer, an dem sich viele Besucher versuchten und dabei die eine oder andere Erkenntnis gewinnen durften.

Fahrradland Deutschland. Jetzt!

Politische Forderungen des ADFC zur Bundestagswahl 2017.
Deutschland braucht die Verkehrswende. Und die Verkehrswende braucht das Fahrrad. Jetzt!
>>>> Lest hier mehr dazu.

Hier der Link zur >>>> Aktionsseite.

Österreich, das Fahrradland - schon jetzt!

Die Österreicher trauen sich was, legen tolle Radwanderwege an, investieren in Radtourismus und nicht nur ein paar Schilder. Und nun auch noch das! Schreiben ihren Autofahrern auch noch vor, Radfahrer zu beachten (siehe Bild aus Salzburg).

Bildergalerie

Hier gibt's Bilder von Touren und Veranstaltungen zu sehen. Schnuppert doch mal rein und schaut euch an, was wir so zu bieten haben oder erinnert euch an eine nette Tour oder Veranstaltung.

Warum Fahrradfahren so gesund ist

Wir wissen es, wollen aber möglichst viele davon überzeugen. Hier die besten Argumente

und zuletzt vom ADFC selbst, siehe hier

Automobilclub fordert Kaufprämie für Elektrofahrräder

ACE fordert Kaufprämie für Pedelecs. >>>> Lest hier mehr dazu.

Hier auch das Positionspapier das ACE zur Elektromobilität, in dem auch die Förderung von Pedelecs gefordert wird.

All das ist in Frankreich schon Wirklichkeit (siehe Bericht aus der FAZ). Warum geht so etwas in Deutschland nicht? Weil bei uns nur Autokanzler regieren?

„Mit dem Rad zur Arbeit 2017"

Die von ADFC und AOK gemeinsam organisierte Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ findet auch in diesem Jahr wieder statt: Ab dem 1. Mai vier Monate lang bis 31. August. Die Teilnahme funktioniert wie bisher: Einfach im Aktionszeitraum an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fahren – von zu Hause oder kombiniert mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Kolleginnen und Kollegen können zur gegenseitigen Motivation ein Team mit max. 4 Personen bilden. Jeder radelt seine Strecke. Es können auch mehrere Teams aus einem Betrieb teilnehmen. Wenn kein Team zustande kommt, dann sind die Einzelradler herzlich willkommen.
Wer die Teilnahmebedingungen erfüllt, hat nicht nur etwas für seine Gesundheit und die Umwelt getan, sondern nimmt auch an der Verlosung von tollen Team- und Einzelpreisen teil.
Sprecht doch Kolleginnen und Kollegen im Betrieb oder Euren Betriebsrat auf diese Aktion an. Mitmachen lohnt sich! Mehr Informationen unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

Neues Vorstandsteam gewählt

Auf der Mitgliederversammlung am 28. April 2017 wurde ein neues Vorstandsteam gewählt. Adi Stumper (im Bild rechts) ist neuer Vorstandssprecher, Jörg Brand (im Bild links) sein Stellvertreter. Schatzmeisterin ist Renate Wach.

Entdeckt die Grünen Routen nach München

Wer auf ruhigen Wegen in Freizeit oder zur Arbeit aus dem Landkreis in die große Stadt gelangen will, der probiere doch mal unsere Grünen Routen aus.

ADFC-Radreiseanalyse 2017 – Daten, Zahlen, Fakten

Auf der Tourismusmesse ITB wurden die Ergebnisse der Radreiseanalyse 2017 vorgestellt. Das Segment Fahrradtourismus ist erneut gewachsen – um 16 Prozent. 5,2 Millionen Bundesbürger haben 2016 einen Radurlaub unternommen. Die beliebtesten Radrouten und Radregionen im In- und Ausland sowie die anvisierten Reiseziele für 2017 und vieles mehr können in den Präsentationen zur Radreiseanalyse nachgelesen werden.

Deutschland per Rad entdecken

Die aktuelle Ausgabe des beliebten Radurlaubsplaners findet ihr hier.

ADFC Radreisen 2017

Seit 1997 organisiert der ADFC Radreisen in verschiedenen Regionen Europas. Unser Ziel ist es, Ihnen einen erholsamen und stressfreien Radurlaub zu bieten. Gemeinsam Rad fahren und dabei Natur und Kultur erleben, stehen bei uns an erster Stelle. Selbstverständlich bieten wir für „jeden Anspruch“ die richtige Radreise: Egal, ob Sie der gemütliche Radfahrer oder der sportliche Typ sind, Mountainbiker, Rennradfahren, Fahrer mit "elektrischem Rückenwind" oder Tourenradler − bei den ADFC-Radreisen kommen alle auf ihre Kosten. Eines aber haben alle Reisen gemein: einzigartige und unvergessliche Natur-, Kultur- und kulinarische Erlebnisse, die auf dem Fahrrad hautnah erlebbar werden.
Die ADFC-Radreisen sind exklusiv für ADFC-Mitglieder.
Zu den ADFC-Radreisen 2017

Bett+Bike-Verzeichnis - Online, als App und Katalog

5.500 fahrradfreundliche Gastbetriebe – auch online                                            

Radurlauber wollen viel Zeit zum Radfahren, Erleben und Genießen haben – und sich nicht lange mit der Suche nach einer passenden Unterkunft herumschlagen. Deshalb ist das Bett+Bike-Verzeichnis und die Online-Plattform www.bettundbike.de unverzichtbar für alle Rad-Enthusiasten auf Reisen. Das neue Verzeichnis ist ab sofort im Handel.   

Neue Regeln für Radfahrer

In der Straßenverkehrsordnung ändert sich in folgenden Punkten einiges für Radfahrer:

  • Begleitung von Kindern mit Fahrrädern auf Fußwegen
  • Sonderzeichen „E-Bikes frei“  
  • Fußgängerampel gilt nicht für Radfahrer

Weitere Informationen findet ihr hier

Unsere Veranstaltungen

findet ihr unter der Rubrik Veranstaltungen, im  jeweils aktuellen Sommerprogramm (April-Oktober) oder Winterprogramm (Dezember-März)

Radverkehr - Zahlen, Daten, Fakten

Umfangreiche Informationen rund um den Radverkehr findet ihr hier

ADFC fordert bessere Radinfrastruktur, digitale Sicherheitssysteme, mehr Regelakzeptanz

Unfallbilanz: Täglich ein getöteter Radfahrer 
Berlin, 12. Juli 2016 

Die gute Nachricht ist: 2015 gab es geringfügig weniger im Straßenverkehr getötete Radfahrer als im Vorjahr. Laut heute veröffentlichter Zahlen des Statistischen Bundesamtes sank die Zahl leicht von 396 auf 383. Die schlechte Nachricht ist: Im Mehrjahrestrend gehen die Unfall- und Verletztenzahlen der Radfahrenden nicht zurück. Der Radfahrer-Anteil an den Verkehrstoten ist seit 1991 von 8 auf 11 Prozent gestiegen. Ohne Gegenmaßnahmen werden sich die Sicherheitsprobleme für Rad- und Pedelecfahrer verschärfen, so der ADFC.  

ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg sagt: „Ein getöteter Radfahrer pro Tag – diese Bilanz bleibt beunruhigend. Fahrrad und Pedelec werden als Verkehrsmittel für alle Altersgruppen immer populärer. Aber die Städte kommen beim Ausbau der Infrastruktur nur schleppend oder gar nicht voran. Bei zunehmender Mobilität wird es immer enger auf den Straßen und Radwegen. Weil sich die Unfallbilanz nicht weiter verschärfen darf, müssen alle etwas tun: Politik und Verwaltung, Automobilindustrie – und auch die Verkehrsteilnehmer selbst.“  

Unfallursachen: Regelbrüche und schlechte Infrastruktur
Die häufigsten Ursachen von Kollisionen mit Kraftfahrzeugen sind fahrlässiges Abbiegen von Auto- und LKW-Fahrern, die Missachtung der Vorfahrt der Radfahrer, zu enges Überholen und das fahrlässige Öffnen von Autotüren. Bei von Radfahrern selbst verursachten Unfällen ist die falsche Straßenbenutzung die häufigste Ursache - also das verbotene Fahren gegen die Fahrtrichtung oder auf dem Gehweg. Die dritte große Ursachengruppe sind Hindernisse auf dem Radweg: Aufbrüche, Schlaglöcher, Falschparker, Baustellen, Poller und vieles mehr.

Schuldzuweisungen nützen nichts
Syberg: „Unser Appell an die Politik: Wir brauchen breite, durchgängig geführte Radspuren, gute Sichtbeziehungen an Kreuzungen und mehr Tempo 30. An die Autoindustrie: Wir brauchen digitale Systeme zur Fußgänger- und Radfahrerkennung, Türöffnerwarner – nicht nur für die Luxusmodelle! Es ist schlimmer, einen Menschen zu verletzen, als eine Blumenkübel-Schramme zu riskieren! An alle Verkehrsteilnehmer: Rücksicht nehmen und Regeln einhalten bitte! Schuldzuweisungen nützen gar nichts - alle müssen mithelfen, das Klima und die Sicherheit auf den Straßen zu verbessern.“

ADFC ist Nummer eins! - Ehrung für Stadtradelteam des ADFC Germering

Das Germeringer Stadtradelteam des ADFC erreichte sowohl in der Stadt Germering als auch im Landkreis Platz 1.

Weitere Infos zum Stadtradeln siehe hier.

Ergebnisse des Stadtradelns 2016 im Landkreis Fürstenfeldbruck

Die Aktion "Stadtradeln" wird vom Klimabündnis mit dem Ziel veranstaltet, die Bürger für die verschiedenen Vorteile des Radfahrens und für das Einsparen von CO2 zu sensibilisieren.

Die Aktion fand im Landkreis Fürstenfeldbruck vom 12. Juni bis 2. Juli 2016 statt.

Eine Übersicht über die Teams im Landkreis FFB findet ihr hier

Im Landkreis FFB wurden in 2016 folgende Radlkilometer gemeldet:
472.216 km von 2.818 Radlern/innen in 132 Teams.

Zum Vergleich:
2015: 458.994 km von 2.401 Radlern in 128 Teams
2014: 327.866 km von 1.679 Radlern in 110 Teams 

Hier der Vergleich der 23 Kommunen im Landkreis.
2016 beteiligten sich 19 Kommunen.

Zum Vergleich:
2015: nur 6 Kommunen
2014: nur 6 Kommunen

Die Steigerung auf 19 Kommunen ist Alexa Zierl von „Ziel 21“ im Landratsamt zu verdanken. Leider hat die Zahl der aktiven Radler nicht sehr zugenommen. 

Das Ergebnis 2016 für Germering ist für Hartwig Hammerschmidt, den „Teamkapitän“ des Teams ADFC Germering besonders erfreulich. Er hat dafür aber auch ordentlich Werbung gemacht. Herzlichen Dank dafür! 

Die ADFC-Teams erzielten im Landkreis FFB folgende Ergebnisse:

Platz-Nr. 1  ADFC Germering, 24.488 km mit 90 Teilnehmern
Platz-Nr. 5  Offenes Team Mammendorf mit Adi Stumper, 14.704 km mit 37 Teilnehmern
Platz-Nr. 28  ADFC Team (ohne Ort = Eichenau), 5.211 km mit 11 Teilnehmern
Platz-Nr. 45  ADFC Fürstenfeldbruck, 3.303 km mit 9 Teilnehmern
Platz-Nr. 48  ADFC Puchheim, 3.066 km mit 7 Teilnehmern
Platz-Nr. 54  ADFC Gröbenzell, 2.099 km mit 4 Teilnehmern
Platz-Nr. 70  ADFC Olching, 1.984 km mit 5 Teilnehmern

Aktion "Gröbenzell steigt um"

Die Gemeinde Gröbenzell wird sich der Arbeitsgemeinschaft "fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V." anschließen. Dazu wurden die Bürger Gröbenzells am 23. April mit einem Aktionstag "Gröbenzell steigt um" mit mehreren Veranstaltungen an das Thema: "Vermeidung von Kfz-Verkehr" herangeführt.

Für alle an dem Thema Interessierten hier der Pressebericht von der Fahrradtour, Bericht vom Aktionstag , das Programm, die Präsentation und Fotos zum Aktionstag.

Falls Ihr Euch einbringen wollt, wendet euch an den ADFC-Ortssprecher Martin Oetjen unter Tel.: 08142 / 9984 oder kmoetjen (at) web.de

Radlbus von Tutzing nach Andechs

Hier seht ihr, was mit etwas gutem Willen möglich ist. So wurde im Landkreis Starnberg in Zusammenarbeit mit dem ADFC eine Radbusverbindung eröffnet. Hier geht's zum Bericht in der Süddeutschen Zeitung.

122432 Fahrradkilometer in einem Jahr - Rekord oder Wahnsinn?

Der Amerikaner Kurt Searvogel hat einen 76 Jahre alten Rekord von 1939 gebrochen. Er ist im Jahr 2015 insgesamt 122432 mit dem Fahrrad gefahren. Das sind 335 Kilometer pro Tag. Stellt sich die Frage: Rekord oder Wahnsinn? Mehr dazu unter http://www.sueddeutsche.de/panorama/extrem-radfahren-tage-im-sattel-1.2812116

30 Jahre ADFC Kreisverband Fürstenfeldbruck

Am 23. Oktober 1985 wurde der ADFC Kreisverband Fürstenfeldbruck gegründet. Nun haben wir also 30 Jahre auf dem Buckel.

Dafür danken wir allen Aktiven, Tourenleitern, Bürodiensten, Arbeitsgruppenmitgliedern, Mitgliederbetreuern, Ortssprechern, Vorständen und natürlich auch den passiven Mitgliedern und Teilnehmern an unseren Aktivitäten, denn ohne deren finanzielle Unterstützung ginge es nicht und ohne Teilnehmer machte alles keinen Sinn und keinen Spaß.

Da wir zum 30. Geburtstag keine große Aktion oder Dokumentation geplant haben, verweisen wir hier auf unsere Dokumentationen zum 10jährigen und zum 25jährigen Jubiläum sowie auf die Rubrik Gedenken/Andenken/Jubiläen, in der wir die herausragendsten Personen der letzten 30 Jahre besonders gewürdigt haben, die jetzt nicht mehr aktiv am Vereinsleben in unserem Kreis teilnehmen.

Wir wünschen uns weiterhin viel Zuspruch zu unseren Aktionen und etwas Gehör bei Ämtern sowie Politik. Dann kann's weiter vorwärts gehen für die Interessen der Fahrradfahrer.

ADFC fordert Bundesprogramm für Radschnellwege

20. Juli 2015 Bundesverkehrsminister Dobrindt kündigte gestern ein Investitionsprogramm für den Straßenbau an. 2,7 Milliarden Euro stehen demnach zur Verfügung – allerdings ausschließlich für den motorisierten Verkehr. Der ADFC kritisiert die KfZ-Fixierung als Modernitätsverweigerung – und fordert zur Lösung der Stauprobleme massive Investitionen in Radschnellwege. Entsprechende Programme in den Niederlanden haben bis zu 25 Prozent der Berufspendler vom Auto auf das Fahrrad gebracht.       

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Autobahnen in den Städten zu bauen – das sind lebensfeindliche Rezepte der 1960er Jahre! Niemand will noch mehr Autos in den Städten. Die Niederlande, Belgien und andere zeigen, wie innovative Verkehrspolitik funktioniert: Durch massive Investitionen in Alternativen zum Auto. Wir brauchen ein Bundesprogramm für Radschnellwege, dann reichen die bestehenden Autobahnen aus. 200 Millionen Euro als Anschubfinanzierung des Bundes wären ein erster wichtiger Schritt.“

Seit 2006 werden im Rahmen des niederländischen Programms „Fiets filevrij“ (etwa: „Fahre Rad ohne Stau“) landesweit Radschnellwege in Ballungsräumen angelegt, um Lösungen für das Problem der täglichen Staus anzubieten. Die niederländischen „Snelfietsroutes“ verbinden Städte oder Arbeitsstätten auf längeren Distanzen und ermöglichen komfortables, zügiges Radfahren ohne Stopps. Studien zum Radschnellweg Leiden – Den Haag haben gezeigt, dass die Fahrradnutzung dort um 25 Prozent zugenommen hat. Über 25 Prozent der Berufspendler fahren hier mit dem Fahrrad oder Pedelec zur Arbeit, teilweise über Distanzen von mehr als 15 Kilometer. Die Niederlande planen ein nationales Radschnellwegenetz mit 675 Kilometern Länge und einem Gesamtvolumen von 700 Millionen Euro.

Konzepte für Radschnellwege zur Entlastung von Autobahnen und Landstraßen gibt es in Deutschland bereits in einigen Regionen – im Ruhrgebiet, in Göttingen sowie im Umland von Nürnberg und München. Nur werden Bundesländer und Kommunen ohne Förderung des Bundes die notwendigen Investitionen nicht stemmen können.

Auch für die marode innerstädtische Radinfrastruktur brauchen Kommunen zusätzliche Schubkraft des Bundes, beispielsweise durch einen Sonderfonds für geschützte Radspuren. Stork: „Wer bei uns Radfahren will, muss schon ziemlich stark und mutig sein. Komfortable Radwege, die eine sichere Distanz zum schnellen Autoverkehr bieten, sucht man hier vergeblich. Stattdessen gibt es aufgeworfene Holperstrecken, Radspuren, die im Nirwana enden – oder ganz oft: gar kein Angebot für Radfahrer. Das ist zynisch, wenn man bedenkt, dass das Rad von vielen Menschen als gesunde und erfrischende Alternative für die täglichen Wege wiederentdeckt worden ist. Schon 10 Prozent der Wege werden mit dem Rad zurückgelegt, deshalb brauchen wir auch mindestens 10 Prozent der Investitionen und mindestens 10 Prozent des Platzes für den Radverkehr!“

Nicht zuletzt ist Fahrradparken ein Problem in Deutschland. An Bahnhöfen, Schulen und Behörden finden Radfahrer nur selten einen diebstahlsicheren Abstellplatz. Der ADFC fordert 100 Millionen Euro für gute Fahrradabstellanlagen an den hundert wichtigsten Pendlerbahnhöfen.

Überlegungen für München siehe

Ammer-Amper-Radweg in der Süddeutschen Zeitung

In der SZ vom 5. Juni 2015 wurde ganzseitig über den von Peter Dreisow vom ADFC und Thomas Brückner vom Bund Naturschutz initiierten Ammer-Amper-Radweg berichtet.
Hier finden Sie die vom ADFC bereitgestellten Informationen zum Ammer-Amper-Radweg
Hier der Artikel zum Ammer-Amper-Radweg in der Süddeutschen Zeitung.
Der Ammer-Amper-Radweg ist der längste durchgehend sehr gut beschilderte Radwanderweg im Landkreis. Noch in diesem Jahr wird die Beschilderung weitgehend erneuert, um die Bedingungen für das Siegel "Qualitätsradweg des ADFC" zu erfüllen.
Wir hoffen, dass die Förderung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor die zuständigen Landkreise, Städte und Gemeinden veranlasst den baulichen Zustand des Ammer-Amper-Radweges weiter zu verbessern.

© ADFC FFB 2017