Unser aktuelles Winterprogramm 2018/2019

Servus zusammen,
wir haben wieder ein umfangreiches Programm mit vielen, verschiedenen Veranstaltungen zusammen gestellt und laden euch recht herzlich dazu ein.

Schaut doch mal rein,
was wir so anbieten >>>>>
Winterprogramm.

Endspurt beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018

Der ADFC ruft wieder hunderttausende Radfahrerinnen und Radfahrer bundesweit dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Die Umfrage gibt Politik und Verwaltung lebensnahe Rückmeldungen zu Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung. Sie findet über die Internetseite www.fahrradklima-test.de bis zum >>> 30. November <<< statt. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach vier Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Bei der Online-Umfrage werden Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt - beispielsweise, ob das Radfahren in der Stadt Spaß oder Stress bedeutet, ob die Radwege von Falschparkern freigehalten und im Winter geräumt werden oder ob sich das Radfahren insgesamt sicher anfühlt.

Wenn eine Stadt/Gemeinde nicht die Mindest-Teilnehmerzahl 50 erreicht, kommt sie nicht in die Auswertung!!!

Nun ist es Herbst - höchste Zeit die Beleuchtung zu überprüfen!

Die Tage werden kürzer und bald fährt man sowohl morgens als auch abends in der Dunkelheit. Nun heißt es: Auffallen, sehen und gesehen werden.
Zu den Themen Beleuchtung, Reflektoren, reflektierende Kleidung findet ihr mehr beim Pressedienst Fahrrad >>> Thema des Monats: Fahrradlicht

Zehn Tipps für mehr Akku-Reichweite im Winter

Niedrige Temperaturen drücken die Leistungsfähigkeit der Lithium-Ionen-Akkus von Pedelecs. Der pressedienst-fahrrad (www.pd-f.de) gibt zehn Tipps, wie ihr trotz kalter Temperaturen eine höhere Reichweite erzielen könnt.

Hintergrund:
Niedrige Temperaturen setzen einem Pedelec-Akku schnell zu. Der Grund liegt bei den Ionen des Lithium-Ionen-Akkus. Sie bewegen sich in einem dickflüssigen Elektrolyt. Mit einsetzender Kälte wird dieses immer zähflüssiger und die Ionen haben Schwierigkeiten, es zu durchdringen. E-Biker sind deshalb oft verwundert, warum der Energieverbrauch im Winter manchmal doppelt so hoch sein kann wie unter Idealbedingungen.

1) Hochwertige Akkus verwenden
Die verwendeten Materialien sind von Hersteller zu Hersteller verschieden. Das trifft insbesondere auf die verwendete Elektrolyt-Lösung zu. Die Zusammensetzung ist ein gut gehütetes Geheimnis. Bei günstigen Akkus kann die Elektrolyt-Flüssigkeit schneller zähflüssig werden und somit mehr Leistung einbüßen. Zusätzlich haben günstige Akku-Modelle, z. B. an Baumarkt- und Discounter-Rädern, eine schlechtere Isolierung, was zu einem höheren Energieverlust führt.

2) Nicht an Unterstützung sparen
Ständig nur im Eco-Modus zu radeln, tut dem Akku im Winter nicht gut. Ähnlich wie der Mensch muss der Akku im Winter arbeiten, damit er leistungsfähig ist. Deshalb je nach Untergrund angepasst fahren und lieber eine hohe Unterstützungsstufe nutzen. In einem hohen Unterstützungsmodus sorgt der Entnahmestrom für die Selbsterwärmung des Akkus. Ein Auskühlen und damit eine Leistungseinbuße wird verhindert.

3) Akku drinnen auf Temperatur bringen
Der Akku arbeitet am liebsten in einem Temperaturbereich von zehn bis 25 Grad. Deshalb sollte er bei Zimmertemperatur gelagert und erst kurz vor Fahrtantritt eingesetzt werden. Das erhöht die Reichweite.

4) Akku draußen warm anziehen
Wärme speichert der Akku länger, wenn man ihn kurz vor dem Start in ein spezielles Cover einpackt. Das Cover spart somit Entladungsenergie und hilft, größere Reichweiten zu erzielen. Das wärmende Cover hat noch einen nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt: Zusätzlich bietet es einen Stoß- und Kratzschutz.

5) Richtig laden
Beim Laden muss die Außentemperatur stimmen, damit der Stromspeicher vollständig und richtig aufgeladen werden kann und keinen Schaden nimmt. Das Aufladen sollte deshalb erst beginnen, wenn der Akku Zimmertemperatur erreicht hat. Nach der Fahrt in der Kälte lieber ein paar Stunden mit dem Aufladen warten. Diese Maßnahme ist nicht übertrieben, denn moderne Akku-Systeme lassen Ladevorgänge erst bei entsprechenden Umgebungstemperaturen zu. Vorsichtshalber einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen. Außerdem sollte der Akku nicht komplett leergefahren werden, wie es bei den alten Nickel-Cadmium-Akkus nötig gewesen ist, sondern noch eine Restladung von ca. zehn Prozent aufweisen. Das steigert die Lebenserwartung um einiges.

6) Zweit-Akku dabei haben
Für alle, die keine Zeit für lange Ladezeiten haben oder auch längere Strecken zurücklegen, lohnt sich die Anschaffung eines zweiten Akkus. Wer den Ersatz-Akku in der Tasche mitnimmt, sollte zusätzlich darauf achten, dass der Akku isoliert transportiert wird und so seine Temperatur behält. Spezielle Elektrofahrrad-Taschen haben ein isoliertes Fach. Ansonsten den Akku z. B. in eine Jacke eingewickelt transportieren.

7) Akku nicht in der Kälte lassen
Bei kalten Temperaturen darf der Akku nicht zu lange ungenutzt in der Kälte bleiben. Deshalb bei längeren Mittagspausen oder während der Arbeitszeit den Akku immer mit hinein nehmen. Sonst wird die Unterstützung auf der Rückfahrt schnell knapp. Das Verhalten kennt man ja auch von anderen Elektrogeräten. Wichtig: Nicht den Zweit-Akku vergessen.

8) Fahrrad richtig schmieren
Reibung killt die Reichweite. Neben dem passenden Reifendruck sollte auch der Antriebsstrang regelmäßig kontrolliert werden. Die Kraft, die vom Mittelmotor auf das Hinterrad verloren geht, kann nicht in Vortrieb umgewandelt werden. Ein sauberer und gut geschmierter Antrieb ist daher essenziell, um die Reichweite zu erhöhen. Die Kette sollte deshalb mit einem trockenen Tuch nach der Tour gereinigt und etwas Öl wieder aufgetragen werden. Alternativ bietet sich ein Riemenantrieb an.

9) Den Motor nicht abdecken
Im Gegensatz zum Akku hat der Motor mit Kälte keine Probleme. Der Einfluss von Kälte auf den Wirkungsgrad des Antriebes ist nicht spürbar. Der Motor braucht also kein Extracover, um optimal arbeiten zu können. Der Energieverbrauch wird nicht beeinträchtigt.

10) Intube-Akkus haben Vorteile
Immer mehr Pedelecs kommen mit in den Rahmen integrierten Akkus auf den Markt. Gerade im Winter sind die Intubes im Vorteil: Der Akku im Rahmeninneren erwärmt sich im Betrieb schneller und ist besser geschützt. Aber auch bei den Intubes gilt: Zum Aufladen und bei Stopps den Akku entfernen und bei Zimmertemperatur aufbewahren.
 

33 Jahre ADFC Kreisverband Fürstenfeldbruck

Am 23. Oktober 1985 wurde der ADFC Kreisverband Fürstenfeldbruck gegründet. Nun (2018) haben wir also 33 Jahre auf dem Buckel.

Dafür danken wir allen Aktiven, Tourenleitern, Bürodiensten, Arbeitsgruppenmitgliedern, Mitgliederbetreuern, Ortssprechern, Vorständen und natürlich auch den passiven Mitgliedern und Teilnehmern an unseren Aktivitäten, denn ohne deren finanzielle Unterstützung ginge es nicht und ohne Teilnehmer machte alles keinen Sinn und keinen Spaß.

Da wir zum 33. Geburtstag (Tassen hoch - Schnapszahl!) keine große Aktion oder Dokumentation geplant haben, verweisen wir hier auf unsere Dokumentationen zum 10jährigen bzw. 25jährigen Jubiläum sowie auf die Rubrik Geschichte/Gedenken/Andenken/Jubiläen, in der wir die herausragendsten Personen der letzten 30 Jahre besonders gewürdigt haben - die jetzt nicht mehr so aktiv am Vereinsleben in unserem Kreis teilnehmen sowie einzelne Schritte unserer ADFC-Geschichte darstellen. Unsere ersten Tourenprogramme findet ihr unter Sommerprogramme der vergangenen Jahre.
Wir wünschen uns weiterhin viel Zuspruch zu unseren Aktionen und etwas Gehör bei Ämtern sowie Politik. Dann kann's weiter vorwärts gehen für die Interessen der Fahrradfahrer.

Bildergalerie

Schaut's doch mal rein, was wir so zu bieten haben oder erinnert euch an eine nette Tour oder Veranstaltung. Hier gibt's >>> Bilder von Touren und Veranstaltungen zu sehen.

Critical Mass Dachau 2018

Liebe Radlfreunde,
der ADFC Dachau weist darauf hin, dass im Jahr 2018 jeden letzten Freitag im Monat eine "Critical Mass" stattfindet. Wenn ihr an diesem Spektakel teilnehmen wollt, erfahrt ihr hier mehr >>> Critical Mass Dachau 2018.
Bis zum Jahresende werden 100 Teilnehmer bei dieser Veranstaltung angestrebt  - da werden doch einige aus dem Brucker Landkreis mithelfen! 

Warum Fahrradfahren so gesund ist

Wir wissen es, wollen aber möglichst viele davon überzeugen. Hier die besten Argumente

Fahrradfahren im Winter

Liebe Winterradler,
>>> hier  <<< findet ihr Tipps zum Radeln im Winter.

Wenn ihr euch mit den in den Tipps empfohlenen Winterreifen ausstatten wollt, dann versucht es bei eurem Radhändler, oder falls ihr handwerklich geschickt seid, besorgt euch die Reifen im Internet; dort kann man ca. 30% sparen. Wer im Sommer kauft, kann bis zu 50% sparen.
Empfehlenswert sind Spikesreifen bei Schnee und Eis allemal. Ich fahre ca. 2.000 km im Winter und kann die Klagen über erhöhten Rollwiderstand nur bedingt bestätigen, etwas lauter sind sie aber schon. Diese Möglichkeit Stürze zu vermeiden, sollte man unbedingt nutzen, denn auch die Autofahrer neben und hinter einem haben bei Glätte erheblich längere Bremswege.  

Denkt im Winter auch daran, dass nun die beste Zeit ist, euer Fahrrad bei einem Fahrradhändler warten zu lassen. Die Händler werden es euch danken, wenn ihr nicht, wie viele andere, erst im Frühjahr nach den ersten warmen Sonnenstrahlen damit ankommt. Solltet ihr noch keinen Leib- und Magenhändler haben, so denkt an unsere Fördermitglieder.

Wer noch mehr Informationen zum Winterradeln möchte, der kann hier noch einige >>> Artikel des Pressedienst Fahrrad <<< lesen.

"10 Gründe, warum Fahrradfahrer die besseren Menschen sind"

Radfahren fördern und damit Klima schützen

Hier findet ihr eine Studie von Greenpeace zum Thema Fahrrad fahren und Klima schützen >>>> hier

Als einleitende Worte verschickte Greenpeace folgenden Text (Auszug):
2,90 Euro!!! So viel, oder besser gesagt so wenig, ist der Freien und Hansestadt Hamburg – im Fahrradklima-Test des ADFC von 2016 auf einem beschämenden 31. Platz unter 39 Städten über 200.000 Einwohner die Sicherheit im Straßenverkehr wert.
Es tröstet auch nicht, dass Köln (2,80 Euro) und München (2,30) noch weniger ausgeben. Stuttgart reichen fünf Euro, um Spitzenreiter bei den sechs größten deutschen Städten zu sein. Auf Bundesebene rückt unser Verkehrsminister, der Herr Scheuer von der CSU, von den knapp 28 Milliarden in seinem Etat nur 130 Millionen, ganze 0,5 Prozent, für den Radverkehr raus. Das kann kaum verwundern bei einem, der privat den alten BMW von Franz Josef Strauß durch die Gegend chauffiert. Zum Vergleich: Amsterdam gibt pro Kopf und Jahr 11, Kopenhagen 35,60, Oslo 70 und das niederländische Utrecht gar 132 Euro aus...........

Landkreiskarte mit 9 Touren

Das Landratsamt hat nun die Landkreiskarte und die gesamte Tourenbroschüre, die in Zusammenarbeit mit dem ADFC Kreisverband Fürstenfeldbruck erarbeitet wurde im Internet eingestellt. Die einzelnen Touren sind bebildert und kurz beschrieben. Hier findet ihr die Landkreiskarte mit 9 Touren.

Ergebnisse des Stadtradelns 2018

Das Ergebnis der Aktion Stadtradeln 2018 für den Landkreis Fürstenfeldbruck liegt vor. 3.194 Radler und Radlerinnen legten insgesamt 560.592 Kilometer mit einem Fahrrad zurück. Das sind rund 30 000 Kilometer mehr als im Vorjahr.

Weitere Informationen siehe

Während sich die Eichenauer Stadtradler des ADFC über eine Einladung der Gemeinde auf die Wiesn freuen konnten (siehe Bild), können die Fürstenfeldbrucker ADFC-Stadtradler sich ihre Urkunde einrahmen und lange daran satt sehen (siehe Bild).

Entdeckt die Grünen Routen nach München

Wer auf ruhigen Wegen in Freizeit oder zur Arbeit aus dem Landkreis in die große Stadt gelangen will, der probiere doch mal unsere Grünen Routen aus.

Radl Test

Wer bei uns mitfahren will, muss unbedingt folgenden Test bestehen >>> Test
Wer ihn nicht besteht, kann auch den Tourenleiter mit einem Getränk bestechen.

ADFC-Radreiseanalyse 2018 – Daten, Zahlen, Fakten

76 Prozent der Deutschen fahren Rad, 51 Prozent davon nutzen das Fahrrad für Ausflüge und Reisen. Besonders der Bereich der Tagesausflüge hat weiter zugenommen. Die beliebtesten Radrouten und Radregionen im In- und Ausland sowie die anvisierten Reiseziele und vieles mehr können in den Präsentationen zur Radreiseanalyse nachgelesen werden.

"Wir nehmen zusätzliche tote Radfahrer in Kauf"

Nur Abbiegeunfälle mit Kindern in den letzten Wochen:
18. April: Elfjähriger in Hannover von Lkw überfahren - TOT!
>>>> siehe Artikel
30. April: Sechzehnjährige in Leipzig wird von Lkw überrollt - TOT!
>>>> siehe Artikel
7. Mai: Neunjährige in München von Kipplaster überfahren - TOT!
>>>> siehe Artikel 
28. Mai: Siebenjähriger in Köln von Mülllaster überfahren - TOT!
>>>> siehe Artikel

Jeden Tag (!) stirbt ein Radfahrer auf Deutschlands Straßen und dieser Blutzoll wird von uns allen akzeptiert. Die Eide der deutschen Minister: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde" sind Schall und Rauch. Auch der Artikel 2 Satz 2 des Grundgesetzes. "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit", den dieser Eid einschließt, scheint niemand zu einer größeren Anstrengung zu motivieren, hier etwas Entscheidendes an der noch immer zu hohen Zahl der Toten im Straßenverkehr zu ändern. Mehr dazu in der Süddeutschen Zeitung unter "Wir nehmen zusätzliche tote Radfahrer in Kauf" >>>> siehe Artikel.

Seit Jahren fordert der ADFC den Einsatz neuer Technik bei Lkw, aber nichts geschieht. Zur neuen Technik >>>> siehe "Lkw-Abbiegeassistent gegen Radfahrerunfälle".

Acht einfache Tipps das Radfahren sicherer zu machen >>>> siehe Artikel

ADFC-Broschüre „Radurlaub 2018“

Ausgewählte Radreiseangebote weltweit - Wer jetzt schon den Radurlaub 2018 ins Visier nehmen will, bekommt Planungshilfe vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club. Die ADFC-Radreiseprofis präsentieren die Broschüre „Radurlaub“ – mit vielen Angeboten renommierter Reiseveranstalter in Deutschland, Europa und der ganzen Welt.
Die Broschüre steht kostenlos zum Download zur Verfügung auf www.radurlaub-online.de.

Neuregelungen bei der Fahrradbeleuchtung

Zum 1. Juni 2017 und 1. Januar 2018 gab es viele gesetzliche Neuerungen bei der Fahrradbeleuchtung, die Fahrradfahrern den Umgang mit der Beleuchtung zum größten Teil erleichtern und die Sicherheit erhöhen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Akku- und Batteriebeleuchtung müssen nur noch bei Bedarf mitgeführt werden
  • Der zweite Rückstrahler fällt weg
  • Tagfahr-, Fern- und Bremslicht sind jetzt erlaubt
  • Zwei Scheinwerfer sowie ein zweites Rücklicht sind zugelassen
  • Beleuchtung an Anhängern ist klarer geregelt

Mehr dazu könnt ihr hier im Pressedienst Fahrrad lesen. 

Ergebnisse des Stadtradelns 2017 im Landkreis Fürstenfeldbruck

Die Aktion "Stadtradeln" wird vom Klimabündnis mit dem Ziel veranstaltet, die Bürger für die verschiedenen Vorteile des Radfahrens und für das Einsparen von CO2 zu sensibilisieren. Die Aktion fand im Landkreis Fürstenfeldbruck 2017 vom 25. Juni bis zum 15. Juli statt.

Eine Übersicht über die Teams im Landkreis FFB findet ihr hier

Im Landkreis FFB wurden in 2017 folgende Radlkilometer gemeldet:
531.462 km von 3.148 Radlern/innen in 162 Teams.

Zum Vergleich: 
2016: 472.216 km von 2.818 Radlern in 132 Teams
2015: 458.994 km von 2.401 Radlern in 128 Teams
2014: 327.866 km von 1.679 Radlern in 110 Teams

2017 beteiligten sich nur noch 16 Kommunen, also eine leichte Abnahme!

Zum Vergleich:
2016: 19 Kommunen
2015: 6 Kommunen
2014: 6 Kommunen

Die ADFC-Teams erzielten im Landkreis FFB unter den 162 Teams folgende Ergebnisse:
Platz-Nr. 5  ADFC Germering, 16.587 km mit 70 Radlern
Platz-Nr. 7  Offenes Team Mammendorf mit Adi Stumper, 10.587 km mit 55 Radlern
Platz-Nr. 10  ADFC Fürstenfeldbruck, 8.502 km mit 13 Radlern
Platz-Nr. 16  ADFC-Team Eichenau, 7.512 km mit 17 Radlern
Platz-Nr. 46  ADFC Olching, 3.304 km mit 17 Radlern
Platz-Nr. 66  ADFC Puchheim, 2.603 km mit 7 Radlern
Platz-Nr. 77  ADFC Gröbenzell, 2.112 km mit 3 Radlern

Polizei prangert Gefahrenstellen für Radfahrer an

Dass Politiker oft nur darüber reden, aber nichts tun, dass pressewirksam große Pläne angekündigt oder langwierige Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben werden und währenddessen die Gefahr nicht vom Volk abgewendet wird, zeigt sich nun ganz deutlich in München.
Obwohl sich München "Radlhauptsstadt" nennt, wurden jahrelang nicht einmal die Gefahrenstellen beseitigt, die die Polizei schriftlich dokumentiert hatte.
Weitere Informationen siehe Süddeutsche Zeitung + der Kommentar dazu, ebenfalls aus der Süddeutschen Zeitung

Fahrradmonitor 2017

Im September hat das Bundesverkehrsministerium den „Fahrrad-Monitor Deutschland 2017“ im Expertenkreis vorgestellt.Das Ergebnis der repräsentativen Befragung zeigt: Das Fahrrad wird immer beliebter – für den Weg zu Arbeit, in der Freizeit oder im Urlaub.

Ergebnisse des neuen Fahrrad-Monitors sind zum Beispiel:

Rund 77 Prozent der Befragten fahren Rad, davon ein Drittel regelmäßig.
Sogar 34 Prozent der Befragten wollen künftig noch häufiger das Fahrrad als Verkehrsmittel nutzen.
Knapp 80 Prozent der Befragten bewerten Mietradsysteme positiv.
5 Prozent der Radfahrer nutzen Pedelecs und 1 Prozent Lastenräder.
Grundsätzlich sind 42 Prozent der Befragten an Pedelecs interessiert und 7 Prozent können sich vorstellen, ein Lastenrad anzuschaffen.

Mehr unter ADFC oder Bundesverkehrsministerium

Österreich - das Fahrradland!

Die Österreicher trauen sich was, legen tolle Radwanderwege an, investieren in Radtourismus und nicht nur ein paar Schilder. Und nun auch noch das! Schreiben ihren Autofahrern auch noch vor, Radfahrer zu beachten (siehe Bild aus Salzburg).

Automobilclub fordert Kaufprämie für Elektrofahrräder

ACE fordert Kaufprämie für Pedelecs. >>>> Lest hier mehr dazu.

Hier auch das Positionspapier das ACE zur Elektromobilität, in dem auch die Förderung von Pedelecs gefordert wird.

All das ist in Frankreich schon Wirklichkeit (siehe Bericht aus der FAZ). Warum geht so etwas in Deutschland nicht? Weil bei uns nur Autokanzler regieren?

Neues Vorstandsteam gewählt

Auf der Mitgliederversammlung am 28. April 2017 wurde ein neues Vorstandsteam gewählt. Adi Stumper (im Bild rechts) ist neuer Vorstandssprecher, Jörg Brand (im Bild links) sein Stellvertreter. Schatzmeisterin ist Renate Wach.

Bett+Bike-Verzeichnis - Online, als App und Katalog

5.500 fahrradfreundliche Gastbetriebe – auch online                                            

Radurlauber wollen viel Zeit zum Radfahren, Erleben und Genießen haben – und sich nicht lange mit der Suche nach einer passenden Unterkunft herumschlagen. Deshalb ist das Bett+Bike-Verzeichnis und die Online-Plattform www.bettundbike.de unverzichtbar für alle Rad-Enthusiasten auf Reisen. Das neue Verzeichnis ist ab sofort im Handel.   

Unsere Veranstaltungen

findet ihr unter der Rubrik Veranstaltungen, im  jeweils aktuellen Sommerprogramm (April-Oktober) oder Winterprogramm (Dezember-März)

Radverkehr - Zahlen, Daten, Fakten

Umfangreiche Informationen rund um den Radverkehr findet ihr hier

ADFC fordert bessere Radinfrastruktur, digitale Sicherheitssysteme, mehr Regelakzeptanz

Unfallbilanz: Täglich ein getöteter Radfahrer 
Berlin, 12. Juli 2016 

Die gute Nachricht ist: 2015 gab es geringfügig weniger im Straßenverkehr getötete Radfahrer als im Vorjahr. Laut heute veröffentlichter Zahlen des Statistischen Bundesamtes sank die Zahl leicht von 396 auf 383. Die schlechte Nachricht ist: Im Mehrjahrestrend gehen die Unfall- und Verletztenzahlen der Radfahrenden nicht zurück. Der Radfahrer-Anteil an den Verkehrstoten ist seit 1991 von 8 auf 11 Prozent gestiegen. Ohne Gegenmaßnahmen werden sich die Sicherheitsprobleme für Rad- und Pedelecfahrer verschärfen, so der ADFC.  

ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg sagt: „Ein getöteter Radfahrer pro Tag – diese Bilanz bleibt beunruhigend. Fahrrad und Pedelec werden als Verkehrsmittel für alle Altersgruppen immer populärer. Aber die Städte kommen beim Ausbau der Infrastruktur nur schleppend oder gar nicht voran. Bei zunehmender Mobilität wird es immer enger auf den Straßen und Radwegen. Weil sich die Unfallbilanz nicht weiter verschärfen darf, müssen alle etwas tun: Politik und Verwaltung, Automobilindustrie – und auch die Verkehrsteilnehmer selbst.“  

Unfallursachen: Regelbrüche und schlechte Infrastruktur
Die häufigsten Ursachen von Kollisionen mit Kraftfahrzeugen sind fahrlässiges Abbiegen von Auto- und LKW-Fahrern, die Missachtung der Vorfahrt der Radfahrer, zu enges Überholen und das fahrlässige Öffnen von Autotüren. Bei von Radfahrern selbst verursachten Unfällen ist die falsche Straßenbenutzung die häufigste Ursache - also das verbotene Fahren gegen die Fahrtrichtung oder auf dem Gehweg. Die dritte große Ursachengruppe sind Hindernisse auf dem Radweg: Aufbrüche, Schlaglöcher, Falschparker, Baustellen, Poller und vieles mehr.

Schuldzuweisungen nützen nichts
Syberg: „Unser Appell an die Politik: Wir brauchen breite, durchgängig geführte Radspuren, gute Sichtbeziehungen an Kreuzungen und mehr Tempo 30. An die Autoindustrie: Wir brauchen digitale Systeme zur Fußgänger- und Radfahrerkennung, Türöffnerwarner – nicht nur für die Luxusmodelle! Es ist schlimmer, einen Menschen zu verletzen, als eine Blumenkübel-Schramme zu riskieren! An alle Verkehrsteilnehmer: Rücksicht nehmen und Regeln einhalten bitte! Schuldzuweisungen nützen gar nichts - alle müssen mithelfen, das Klima und die Sicherheit auf den Straßen zu verbessern.“

Radlbus von Tutzing nach Andechs

Hier seht ihr, was mit etwas gutem Willen möglich ist. So wurde im Landkreis Starnberg in Zusammenarbeit mit dem ADFC eine Radbusverbindung eröffnet. Hier geht's zum Bericht in der Süddeutschen Zeitung.

Fahrplan von Juni - Oktober siehe >>>> Fahrplan

122432 Fahrradkilometer in einem Jahr - Rekord oder Wahnsinn?

Der Amerikaner Kurt Searvogel hat einen 76 Jahre alten Rekord von 1939 gebrochen. Er ist im Jahr 2015 insgesamt 122432 mit dem Fahrrad gefahren. Das sind 335 Kilometer pro Tag. Stellt sich die Frage: Rekord oder Wahnsinn? Mehr dazu unter http://www.sueddeutsche.de/panorama/extrem-radfahren-tage-im-sattel-1.2812116

ADFC fordert Bundesprogramm für Radschnellwege

20. Juli 2015 Bundesverkehrsminister Dobrindt kündigte gestern ein Investitionsprogramm für den Straßenbau an. 2,7 Milliarden Euro stehen demnach zur Verfügung – allerdings ausschließlich für den motorisierten Verkehr. Der ADFC kritisiert die KfZ-Fixierung als Modernitätsverweigerung – und fordert zur Lösung der Stauprobleme massive Investitionen in Radschnellwege. Entsprechende Programme in den Niederlanden haben bis zu 25 Prozent der Berufspendler vom Auto auf das Fahrrad gebracht.       

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Autobahnen in den Städten zu bauen – das sind lebensfeindliche Rezepte der 1960er Jahre! Niemand will noch mehr Autos in den Städten. Die Niederlande, Belgien und andere zeigen, wie innovative Verkehrspolitik funktioniert: Durch massive Investitionen in Alternativen zum Auto. Wir brauchen ein Bundesprogramm für Radschnellwege, dann reichen die bestehenden Autobahnen aus. 200 Millionen Euro als Anschubfinanzierung des Bundes wären ein erster wichtiger Schritt.“

Seit 2006 werden im Rahmen des niederländischen Programms „Fiets filevrij“ (etwa: „Fahre Rad ohne Stau“) landesweit Radschnellwege in Ballungsräumen angelegt, um Lösungen für das Problem der täglichen Staus anzubieten. Die niederländischen „Snelfietsroutes“ verbinden Städte oder Arbeitsstätten auf längeren Distanzen und ermöglichen komfortables, zügiges Radfahren ohne Stopps. Studien zum Radschnellweg Leiden – Den Haag haben gezeigt, dass die Fahrradnutzung dort um 25 Prozent zugenommen hat. Über 25 Prozent der Berufspendler fahren hier mit dem Fahrrad oder Pedelec zur Arbeit, teilweise über Distanzen von mehr als 15 Kilometer. Die Niederlande planen ein nationales Radschnellwegenetz mit 675 Kilometern Länge und einem Gesamtvolumen von 700 Millionen Euro.

Konzepte für Radschnellwege zur Entlastung von Autobahnen und Landstraßen gibt es in Deutschland bereits in einigen Regionen – im Ruhrgebiet, in Göttingen sowie im Umland von Nürnberg und München. Nur werden Bundesländer und Kommunen ohne Förderung des Bundes die notwendigen Investitionen nicht stemmen können.

Auch für die marode innerstädtische Radinfrastruktur brauchen Kommunen zusätzliche Schubkraft des Bundes, beispielsweise durch einen Sonderfonds für geschützte Radspuren. Stork: „Wer bei uns Radfahren will, muss schon ziemlich stark und mutig sein. Komfortable Radwege, die eine sichere Distanz zum schnellen Autoverkehr bieten, sucht man hier vergeblich. Stattdessen gibt es aufgeworfene Holperstrecken, Radspuren, die im Nirwana enden – oder ganz oft: gar kein Angebot für Radfahrer. Das ist zynisch, wenn man bedenkt, dass das Rad von vielen Menschen als gesunde und erfrischende Alternative für die täglichen Wege wiederentdeckt worden ist. Schon 10 Prozent der Wege werden mit dem Rad zurückgelegt, deshalb brauchen wir auch mindestens 10 Prozent der Investitionen und mindestens 10 Prozent des Platzes für den Radverkehr!“

Nicht zuletzt ist Fahrradparken ein Problem in Deutschland. An Bahnhöfen, Schulen und Behörden finden Radfahrer nur selten einen diebstahlsicheren Abstellplatz. Der ADFC fordert 100 Millionen Euro für gute Fahrradabstellanlagen an den hundert wichtigsten Pendlerbahnhöfen.

Überlegungen für München siehe

Ammer-Amper-Radweg in der Süddeutschen Zeitung

In der SZ vom 5. Juni 2015 wurde ganzseitig über den von Peter Dreisow vom ADFC und Thomas Brückner vom Bund Naturschutz initiierten Ammer-Amper-Radweg berichtet.
Hier findet Ihr die vom ADFC bereitgestellten Informationen zum Ammer-Amper-Radweg
Hier der Artikel zum Ammer-Amper-Radweg in der Süddeutschen Zeitung.
Der Ammer-Amper-Radweg ist der längste, durchgehend sehr gut beschilderte Radwanderweg im Landkreis.
Wir hoffen, dass die Förderung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor die zuständigen Landkreise, Städte und Gemeinden veranlasst, den baulichen Zustand des Ammer-Amper-Radweges weiter zu verbessern.

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