Bildergalerie

Schaut's doch mal rein, was wir so alles zu bieten hatten oder erinnert euch an eine nette Tour oder Veranstaltung.
Hier gibt's >>> Bilder von Touren und Veranstaltungen zu sehen.

Unser aktuelles Winterprogramm 2019/2020

Servus zusammen,
wir haben wieder ein umfangreiches Programm mit vielen, verschiedenen Veranstaltungen (bis Ende März) zusammen gestellt und laden euch recht herzlich dazu ein. Unser aktuelles Angebot >>>> Winterprogramm.

ADFC Radreisen 2020

Seit 1997 organisiert der ADFC Radreisen in verschiedenen Regionen Europas. Unser Ziel ist es, Ihnen einen erholsamen und stressfreien Radurlaub zu bieten. Gemeinsam Rad fahren und dabei Natur und Kultur erleben, stehen bei uns an erster Stelle. Selbstverständlich bieten wir für „jeden Anspruch“ die richtige Radreise: Egal, ob Sie der gemütliche Radfahrer oder der sportliche Typ sind, Mountainbiker, Rennradfahren, Fahrer mit "elektrischem Rückenwind" oder Tourenradler − bei den ADFC-Radreisen kommen alle auf ihre Kosten. Eines aber haben alle Reisen gemein: einzigartige und unvergessliche Natur-, Kultur- und kulinarische Erlebnisse, die auf dem Fahrrad hautnah erlebbar werden.
Die ADFC-Radreisen sind exklusiv für ADFC-Mitglieder.
>>>> Zu den ADFC-Radreisen 2020

Deutschland per Rad entdecken

Den beliebten Radurlaubsplaner findet ihr hier.

ADFC-Broschüre „Radurlaub 2020“

Der „Radurlaub“ enthält professionell organisierte Radreisen von Reiseveranstaltern und hilfreiche Tipps für einen gelungenen Radurlaub vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Viele Radreiseveranstalter bieten ADFC-Mitgliedern einen 25-Euro-Vorteil bei einer Reisebuchung. Die Broschüre steht kostenlos zum Download zur Verfügung auf >>>> www.radurlaub-online.de.

Critical Mass in Olching und Dachau

Liebe Radlfreunde,
sowohl im Landkreis Fürstenfeldbruck als auch im Landkreis Dachau gibt es nun Critical Masses, die zum Ziel haben, dass wir Radler nicht weiter unbeachtet bleiben und unter die (Auto-)Räder kommen.
So gibt es 2019 jeden ersten Samstag im Monat eine Critical Mass in Olching. Mehr dazu könnt ihr hier lesen >>>> Critical Mass Olching  (Dort auch Berichte aus Süddeutsche Zeitung und Münchner Merkur).
Der ADFC Dachau weist darauf hin, dass auch im Jahr 2019 jeden letzten Freitag im Monat eine "Critical Mass" stattfindet. Wenn ihr an diesem Spektakel teilnehmen wollt, erfahrt ihr hier mehr >>>> Critical Mass Dachau.
Auf beiden Seiten findet ihr auch Verhaltenshinweise und Rechte beim Fahren in größeren Gruppen.

Mitmachen bei der ADFC-Radreiseanalyse 2020

Die ADFC-Radreiseanalyse ist Deutschlands größte Umfrage zum Fahrradtourismus. Sie findet bis zum 12. Januar 2020 statt. Hier könnt ihr an der Umfrage teilnehmen >>> Radreiseanalyse. Die interessanten Ergebnisse der Vorjahre findet ihr auch dort.

In diesem Jahr: 35 Jahre ADFC Kreisverband Fürstenfeldbruck

Am 23. Oktober 1985 wurde der ADFC Kreisverband Fürstenfeldbruck gegründet. Nach bescheidenem Anfang mit einem kleinen Grüppchen Aktiver haben wir nun über 1200 Mitglieder im Landkreis und das Thema Fahrrad ist auch in der Öffentlichkeit und der Landkreispolitik angekommen.
Dafür danken wir allen Aktiven, Tourenleitern, Bürodiensten, Arbeitsgruppenmitgliedern, Mitgliederbetreuern, Ortssprechern, Vorständen und natürlich auch den passiven Mitgliedern und Teilnehmern an unseren Aktivitäten, denn ohne deren finanzielle Unterstützung ginge es nicht und ohne Teilnehmer machte alles keinen Sinn und keinen Spaß.
Da wir zum 35. Geburtstag keine große Aktion oder Dokumentation geplant haben, verweisen wir hier auf unsere Dokumentationen zum 10jährigen bzw. 25jährigen Jubiläum sowie auf die Rubrik Geschichte/Gedenken/Andenken/Jubiläen, in der wir die herausragenden Personen der letzten 30 Jahre besonders gewürdigt haben - die jetzt z. T. nicht mehr so aktiv am Vereinsleben in unserem Kreis teilnehmen sowie einzelne Schritte unserer ADFC-Geschichte darstellen. Unsere ersten Tourenprogramme findet ihr unter Sommerprogramme der vergangenen Jahre.
Wir wünschen uns weiterhin viel Zuspruch zu unseren Aktionen und etwas Gehör bei Ämtern sowie Politik. Nur so kann's weiter vorwärts gehen und lange geforderte Verbesserungen für Fahrradfahrer werden dann endlich umgesetzt.

Warum Fahrradfahren so gesund ist

Wir wissen es, wollen aber möglichst viele davon überzeugen. Hier die besten Argumente

Fahrradfahren im Winter

Liebe Winterradler,
unten findet ihr einige Tipps zum Radeln im Winter.

Wenn ihr euch mit den in den Tipps empfohlenen Winterreifen ausstatten wollt, dann versucht es bei eurem Radhändler, oder falls ihr handwerklich geschickt seid, besorgt euch die Reifen im Internet; dort kann man ca. 30% sparen. Wer im Sommer kauft, kann bis zu 50% sparen.
Empfehlenswert sind Spikesreifen bei Schnee und Eis allemal. Ich fahre ca. 2.000 km im Winter und kann die Klagen über erhöhten Rollwiderstand nur bedingt bestätigen, etwas lauter sind sie aber schon. Diese Möglichkeit Stürze zu vermeiden, sollte man unbedingt nutzen, denn auch die Autofahrer neben und hinter einem haben bei Glätte erheblich längere Bremswege.  

Denkt im Winter auch daran, dass nun die beste Zeit ist, euer Fahrrad bei einem Fahrradhändler warten zu lassen. Die Händler werden es euch danken, wenn ihr nicht, wie viele andere, erst im Frühjahr nach den ersten warmen Sonnenstrahlen damit ankommt. Solltet ihr noch keinen Leib- und Magenhändler haben, so denkt an unsere Fördermitglieder.

>>>> Hier gibt's Infos zum Winterradeln aus

Ergebnisse des Stadtradelns 2019 im Landkreis Fürstenfeldbruck

Die Aktion "Stadtradeln" wird vom Klimabündnis mit dem Ziel veranstaltet, die Bürger für die verschiedenen Vorteile des Radfahrens und für das Einsparen von CO2 zu sensibilisieren. Die Aktion fand im Landkreis Fürstenfeldbruck vom 23. Juni bis zum 13. Juli 2019 statt. Im Landkreis beteiligten sich in 12 Kommunen 204 Teams mit 5744 Radlern und schafften die Rekordzahl 816.441 km.

Die ADFC-Teams erzielten 2019 im Landkreis FFB unter den 204 Teams folgende Ergebnisse:

  • Platz-Nr. 9 ADFC Germering, 15.964 km mit 70 Radlern
  • Platz-Nr. 40 ADFC Eichenau, 5.857 km mit 7 Radlern
  • Platz-Nr. 47 ADFC Fürstenfeldbruck Stadt, 4.717 km mit 9 Radlern
  • Platz-Nr. 52 ADFC-Radler Gröbenzell, 4.309 km mit 8 Radlern
  • Platz-Nr. 68 ADFC Puchheim, 2.934 km mit 10 Radlern
  • Platz-Nr. 102 ADFC Olching, 1.626 km mit 5 Radlern

Vergleich der Jahre:

  • 2019: 816.441 km von 5744 Radlern in 204 Teams
  • 2018: 560.592 km von 3194 Radlern in 167 Teams
  • 2017: 531.462 km von 3.148 Radlern in 162 Teams
  • 2016: 472.216 km von 2.818 Radlern in 132 Teams
  • 2015: 458.994 km von 2.401 Radlern in 128 Teams
  • 2014: 327.866 km von 1.679 Radlern in 110 Teams
  • 2019: 12 Kommunen
  • 2018: 17 Kommunen
  • 2017: 16 Kommunen
  • 2016: 19 Kommunen
  • 2015: 6 Kommunen
  • 2014: 6 Kommunen

Fahrräder im Straßenverkehr – populäre Rechtsirrtümer

Mehr dazu >>> HIER

Mängelmelder ans Landratsamt

Wer Mängel in der Fahrradinfrastruktur an das Landratsamt Fürstenfeldbruck melden will, der kann dies auf einer interaktiven Karte tun. >>>> HIER (geht's zur Karte)

Warum Radfahrer den besseren Sex haben

Wer sich näher an's Thema traut, findet mehr >>> im Süddeutsche Zeitung Magazin  

Entdeckt die Grünen Routen nach München

Wer auf ruhigen Wegen in Freizeit oder zur Arbeit aus dem Landkreis in die große Stadt gelangen will, der probiere doch mal unsere Grünen Routen aus.

Autofahrer müssen beim Überholen 1,5 Meter Seitenabstand halten

Immer wieder diskutiert und von Autofahrern nicht berücksichtigt, aber alle Gerichte und Gutachten bestätigen: "Autofahrer müssen beim Überholen 1,5 Meter Seitenabstand zu Radlern halten" >>>> Hier mehr dazu. Siehe auch Artikel aus >>>> Spiegel Online

Was wir euch anbieten können: Ein reflektierendes Schild aus Aluminium (siehe Bild links) mit den Maßen 23 cm x 18 cm, das mit beigefügten Kabelbindern am hinteren Fahrradkorb befestigt werden kann. Es kostet 10,00 Euro und kann beim ADFC Germering unter abstand(..at..)t-online.de bestellt werden. Versandkosten auch für mehrere Schilder 2,00 Euro.

Tour de France für alte Knacker

Vielen wird unser Mitradler Helmut Achatz bekannt sein (siehe Bild links). Nun ist er unter die Schriftsteller gegangen und hat seine Erlebnisse zum Anfang seiner Rentnerzeit (also gerade eben) in ein Buch gefasst, das den Titel "Tour de France für alte Knacker" trägt. Kurzweilig beschreibt er darin, wie man fremde Länder und deren Eigenheiten genießen kann, wenn man sich nur genug Zeit dafür nimmt. Wer mehr über den Inhalt erfahren will >>> Klappentext oder Helmuts Internetseite. Zu kaufen gibt's das Buch in jedem Buchladen oder im Internet.

Thema Fahrradkauf

Jetzt in die neue Saison starten - mit neuem Rad oder Zubehör. Mehr siehe dazu unter Kaufberatung bei >>> Pressedienst Fahrrad

Ergebnisse des Fahrradklimatests 2018

Dass es in den Städten und Gemeinden des Landkreises nur gaaaanz langsam voran geht mit der Föderung des Radverkehrs, ist eine Tatsache. Wie das die Bürger sehen, zeigt der Fahrradklimatest alle paar Jahre. Hier die Ergebnisse aus dem letzten Fahrradklimatest 2018 für

Hier noch unsere Pressemeldung mit dem Titel: „Radlland Bayern“ fährt nur hinterher

Wer mehr erfahren will  >>> Fahrradklimatest

Neues Vorstandsteam gewählt

Auf der Mitgliederversammlung am 5. April 2019 wurde ein neues Vorstandsteam gewählt. Adi Stumper (im Bild rechts), Katrin Lehrack (2. von rechts), Schatzmeisterin Renate Wach und Jörg Brand (im Bild links).
Die Vorstandsmitglieder versprachen sich weiter für Verkehrsverbesserungen für Radler, weiteres Wachstum und die von allen Anwesenden gelobte gute Betreuung der über 1100 Mitglieder in Bayerns mitgliederstärkstem Flächenkreisverband zu engagieren.

Die Radfahrer machen mobil!

Schon lange ist bei unseren Volksvertretern angekommen, dass das Radeln eine Lösung für viele Probleme wie Klimawandel, Feinstaub, Staus oder überfüllte Busse und Bahnen sein könnte. In Sonntagsreden gibt es dazu auch tolle Vorschläge und die Verwaltung prüft Fahrradschnellwege, Fahrradstraßen, Fahrradparkplätze, Vorfahrt für Radler und vieles mehr. Da wird jahrelang geprüft und vieles verworfen. Wenn dann etwas für gut befunden wird, ist es zu teuer oder kostet einen Autoparkplatz, was völlig unzumutbar ist, weil Parklplätze ein Teil des Menschenrechts auf freie Fahrt für freie Bürger sind.

Das stinkt nun den Radlern gewaltig, die sich jahrelang haben vertrösten lassen. Deshalb gibt es nun verschiedene Initiativen und Demonstrationen. So gab und gibt es aktuell folgende Aktionen:

Mit diesen Aktionen wird unseren Volksvertretern hoffentlich bald klar, dass uns Reden, Prüfen und Planen nicht mehr genügt. Jetzt ist die Zeit für Taten! Schließt euch bei solchen Veranstaltungen an. Auch ist dieses Jahr Europawahl und im nächsten Jahr Kommunalwahl, da kann man auch Zeichen setzen.

Essen auf Rädern – Optimale Ernährung für Radsportler

Speis und Trank hält Leib und Seele zusammen. Wie es mit dem Leib des Radlers, der Radlerin oder sonstigen Radelnden aussieht, erfahrt ihr in mehreren Artikeln von >>> ilovecycling. Wichtigste Erkenntnis daraus: Es gibt nicht die eine richtige Ernährung für den Radsport - jeder muss testen, was gut tut. 

Radverkehr - Zahlen, Daten, Fakten

Umfangreiche Informationen rund um den Radverkehr findet ihr hier

"10 Gründe, warum Fahrradfahrer die besseren Menschen sind"

Österreich - das Fahrradland!

Die Österreicher trauen sich was, legen tolle Radwanderwege an, investieren in Radtourismus und nicht nur ein paar Schilder. Und nun auch noch das! Schreiben ihren Autofahrern vor, Radfahrer zu beachten (siehe Bild aus Salzburg).

Wo soll solche Verzärtelung dieser Radlrambos noch enden? Dann fahren die eines Tages auch noch auf der Autobahn und nutzen nicht mehr den "Rad weg". Aber da können sich die Deutschen auf den gesunden Menschenverstand ihres Autoverkehrsministers Andreas Scheuer verlassen. Sowas gibt's bei uns nicht! 

Landkreiskarte mit 9 Touren

Das Landratsamt hat nun die Landkreiskarte und die gesamte Tourenbroschüre, die in Zusammenarbeit mit dem ADFC Kreisverband Fürstenfeldbruck erarbeitet wurde im Internet eingestellt. Die einzelnen Touren sind bebildert und kurz beschrieben. Hier findet ihr die Landkreiskarte mit 9 Touren.

So geht Verkehrswende – Infrastrukturelemente für den Radverkehr

Das ADFC-Booklet „So geht Verkehrswende – Infrastrukturelemente für den Radverkehr“ gibt einen Ein- und Überblick über die verkehrspolitische Arbeit des ADFC der vergangenen Jahre. Und es zeigt in Wort und Bild, welche unterschiedlichen Radverkehrsführungsformen es gibt und wie sie zu bewerten sind – vom Radfahren auf der Fahrbahn bis zum Radfahren auf geschützten Radfahrstreifen.

Hier geht's zur Dokumentation >>>> Booklet

Radfahren fördern und damit Klima schützen

Hier findet ihr eine Studie von Greenpeace zum Thema Fahrrad fahren und Klima schützen >>>> hier

Als einleitende Worte verschickte Greenpeace folgenden Text (Auszug):
2,90 Euro!!! So viel, oder besser gesagt so wenig, ist der Freien und Hansestadt Hamburg – im Fahrradklima-Test des ADFC von 2016 auf einem beschämenden 31. Platz unter 39 Städten über 200.000 Einwohner die Sicherheit im Straßenverkehr wert.
Es tröstet auch nicht, dass Köln (2,80 Euro) und München (2,30) noch weniger ausgeben. Stuttgart reichen fünf Euro, um Spitzenreiter bei den sechs größten deutschen Städten zu sein. Auf Bundesebene rückt unser Verkehrsminister, der Herr Scheuer von der CSU, von den knapp 28 Milliarden in seinem Etat nur 130 Millionen, ganze 0,5 Prozent, für den Radverkehr raus. Das kann kaum verwundern bei einem, der privat den alten BMW von Franz Josef Strauß durch die Gegend chauffiert. Zum Vergleich: Amsterdam gibt pro Kopf und Jahr 11, Kopenhagen 35,60, Oslo 70 und das niederländische Utrecht gar 132 Euro aus...........

Radl Test

Wer bei uns mitfahren will, muss unbedingt folgenden Test bestehen >>> Test
Wer ihn nicht besteht, kann auch den Tourenleiter mit einem Getränk bestechen.

Neuregelungen bei der Fahrradbeleuchtung

Zum 1. Juni 2017 und 1. Januar 2018 gab es viele gesetzliche Neuerungen bei der Fahrradbeleuchtung, die Fahrradfahrern den Umgang mit der Beleuchtung zum größten Teil erleichtern und die Sicherheit erhöhen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Akku- und Batteriebeleuchtung müssen nur noch bei Bedarf mitgeführt werden
  • Der zweite Rückstrahler fällt weg
  • Tagfahr-, Fern- und Bremslicht sind jetzt erlaubt
  • Zwei Scheinwerfer sowie ein zweites Rücklicht sind zugelassen
  • Beleuchtung an Anhängern ist klarer geregelt

Mehr dazu könnt ihr hier im Pressedienst Fahrrad lesen. 

Bett+Bike-Verzeichnis - Online, als App und Katalog

5.500 fahrradfreundliche Gastbetriebe – auch online                                            

Radurlauber wollen viel Zeit zum Radfahren, Erleben und Genießen haben – und sich nicht lange mit der Suche nach einer passenden Unterkunft herumschlagen. Deshalb ist das Bett+Bike-Verzeichnis und die Online-Plattform www.bettundbike.de unverzichtbar für alle Rad-Enthusiasten auf Reisen. Das neue Verzeichnis ist ab sofort im Handel.   

Unsere Veranstaltungen

findet ihr unter der Rubrik Veranstaltungen, im  jeweils aktuellen Sommerprogramm (April-Oktober) oder Winterprogramm (Dezember-März)

122432 Fahrradkilometer in einem Jahr - Rekord oder Wahnsinn?

Der Amerikaner Kurt Searvogel hat einen 76 Jahre alten Rekord von 1939 gebrochen. Er ist im Jahr 2015 insgesamt 122432 mit dem Fahrrad gefahren. Das sind 335 Kilometer pro Tag. Stellt sich die Frage: Rekord oder Wahnsinn? Mehr dazu unter http://www.sueddeutsche.de/panorama/extrem-radfahren-tage-im-sattel-1.2812116

ADFC fordert Bundesprogramm für Radschnellwege

20. Juli 2015 Bundesverkehrsminister Dobrindt kündigte gestern ein Investitionsprogramm für den Straßenbau an. 2,7 Milliarden Euro stehen demnach zur Verfügung – allerdings ausschließlich für den motorisierten Verkehr. Der ADFC kritisiert die KfZ-Fixierung als Modernitätsverweigerung – und fordert zur Lösung der Stauprobleme massive Investitionen in Radschnellwege. Entsprechende Programme in den Niederlanden haben bis zu 25 Prozent der Berufspendler vom Auto auf das Fahrrad gebracht.       

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Autobahnen in den Städten zu bauen – das sind lebensfeindliche Rezepte der 1960er Jahre! Niemand will noch mehr Autos in den Städten. Die Niederlande, Belgien und andere zeigen, wie innovative Verkehrspolitik funktioniert: Durch massive Investitionen in Alternativen zum Auto. Wir brauchen ein Bundesprogramm für Radschnellwege, dann reichen die bestehenden Autobahnen aus. 200 Millionen Euro als Anschubfinanzierung des Bundes wären ein erster wichtiger Schritt.“

Seit 2006 werden im Rahmen des niederländischen Programms „Fiets filevrij“ (etwa: „Fahre Rad ohne Stau“) landesweit Radschnellwege in Ballungsräumen angelegt, um Lösungen für das Problem der täglichen Staus anzubieten. Die niederländischen „Snelfietsroutes“ verbinden Städte oder Arbeitsstätten auf längeren Distanzen und ermöglichen komfortables, zügiges Radfahren ohne Stopps. Studien zum Radschnellweg Leiden – Den Haag haben gezeigt, dass die Fahrradnutzung dort um 25 Prozent zugenommen hat. Über 25 Prozent der Berufspendler fahren hier mit dem Fahrrad oder Pedelec zur Arbeit, teilweise über Distanzen von mehr als 15 Kilometer. Die Niederlande planen ein nationales Radschnellwegenetz mit 675 Kilometern Länge und einem Gesamtvolumen von 700 Millionen Euro.

Konzepte für Radschnellwege zur Entlastung von Autobahnen und Landstraßen gibt es in Deutschland bereits in einigen Regionen – im Ruhrgebiet, in Göttingen sowie im Umland von Nürnberg und München. Nur werden Bundesländer und Kommunen ohne Förderung des Bundes die notwendigen Investitionen nicht stemmen können.

Auch für die marode innerstädtische Radinfrastruktur brauchen Kommunen zusätzliche Schubkraft des Bundes, beispielsweise durch einen Sonderfonds für geschützte Radspuren. Stork: „Wer bei uns Radfahren will, muss schon ziemlich stark und mutig sein. Komfortable Radwege, die eine sichere Distanz zum schnellen Autoverkehr bieten, sucht man hier vergeblich. Stattdessen gibt es aufgeworfene Holperstrecken, Radspuren, die im Nirwana enden – oder ganz oft: gar kein Angebot für Radfahrer. Das ist zynisch, wenn man bedenkt, dass das Rad von vielen Menschen als gesunde und erfrischende Alternative für die täglichen Wege wiederentdeckt worden ist. Schon 10 Prozent der Wege werden mit dem Rad zurückgelegt, deshalb brauchen wir auch mindestens 10 Prozent der Investitionen und mindestens 10 Prozent des Platzes für den Radverkehr!“

Nicht zuletzt ist Fahrradparken ein Problem in Deutschland. An Bahnhöfen, Schulen und Behörden finden Radfahrer nur selten einen diebstahlsicheren Abstellplatz. Der ADFC fordert 100 Millionen Euro für gute Fahrradabstellanlagen an den hundert wichtigsten Pendlerbahnhöfen.

Überlegungen für München siehe

Ammer-Amper-Radweg in der Süddeutschen Zeitung

In der SZ vom 5. Juni 2015 wurde ganzseitig über den von Peter Dreisow vom ADFC und Thomas Brückner vom Bund Naturschutz initiierten Ammer-Amper-Radweg berichtet.
Hier findet Ihr die vom ADFC bereitgestellten Informationen zum Ammer-Amper-Radweg
Hier zwei Artikel zum Ammer-Amper-Radweg in der Süddeutschen Zeitung oder 2. Artikel.
Der Ammer-Amper-Radweg ist der längste, durchgehend sehr gut beschilderte Radwanderweg im Landkreis.
Wir hoffen, dass die Förderung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor die zuständigen Landkreise, Städte und Gemeinden veranlasst, den baulichen Zustand des Ammer-Amper-Radweges weiter zu verbessern.

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